Rückblick auf den 5. Fotomarathon Dresden

Eine Woche ist es jetzt her, als wir euch mit den ersten fünf Themen zum Motto „DRESDNER ERFINDUNGEN“ in die 5. Auflage des Fotomarathon Dresden schickten. Jeder von euch hat natürlich seine eigene Sichtweise auf die Veranstaltung – wir auch und die möchten wir euch nicht vorenthalten.

Über die Arbeit im Vorfeld haben wir ja immer wieder berichtet, doch wie läuft so ein Veranstaltungstag ab? Theoretisch ganz einfach, praktisch gibt es einiges zu beachten.

Ein Rückblick: gegen 10:00 Uhr fanden wir uns mit voll beladenen Autos am Deutschen Hygiene-Museum Dresden ein und freuten uns sehr, dass Stefan mit der Musik schon fertig bereitstand. Tische und Stühle noch nach draußen tragen, Strom organisieren, Banner aufhängen, Bowflag aufstellen, Infomaterial bereitlegen. Nach und nach formte sich lose gepacktes Material zu einem brauchbaren Stand und wir waren gewappnet für die Registrierung aller Teilnehmer und auch auf mögliche Nachmeldungen waren wir vorbereitet.

Ab 11:00 Uhr waren wir soweit und auch erste Teilnehmer trauten sich zu uns heran. Wir begrüßten bekannte Gesichter und hießen Neue herzlich Willkommen. Neben den Teilnehmern begrüßten wir auch Organisatoren anderer Fotomarathons, so Arndt vom Fotomarathon München und Micha vom Fotomarathon Ulm, welche auch die hier gezeigten Fotos gemacht und zur Verfügung gestellt haben.

Immer wieder wandert der Blick auf die Uhr oder gen Himmel.
Die Zeit rannte so vor sich hin und bald sollten alle Teilnehmer ihren Themenzettel in der Hand halten. Und es hatte den Anschein, als würde das warme, bisweilen sonnige Wetter auch anhalten. Gut so, schließlich macht Fotografieren bei gutem Wetter wesentlich mehr Spaß als an kalten verregneten Tagen.

12:55 Uhr – wir riefen alle Teilnehmer zusammen und aus einer quer verteilten Menge Menschen wurde ein dicht gedrängtes Teilnehmerfeld. Bevor es losging noch einem der Teilnehmer gratulieren, er hatte schließlich seinen 50! Geburtstag. Nun noch mal die wichtigsten Regeln erklären und erklären, wie und wo es mit Zwischenstation und Ziel weitergeht. Es sind zwar viele „Wiederholungstäter“ dabei, doch auch einige Neulinge. Jetzt nur nix vergessen, zumindest nix Wichtiges. Dann fällt der Startschuss, na ja, genau genommen läuft ein Countdown runter und wir verteilen fleißig Zettel mit den ersten 5 Themen. Und wenig später ist auch schon ein Großteil der Teilnehmer ausgeschwärmt.

Wir beantworten noch ein paar Fragen und packen langsam unsere Sachen zusammen. Nachdem alles in den (richtigen) Autos verladen war, gönnen wir uns ein Eis bei Willy Vanilli und rücken dort mit den Fotomarathon Organisatoren aus München und Ulm an. Viel Zeit bleibt jedoch nicht, denn ab 14:30 Uhr muss schon die Zwischenstation komplett stehen – bei Miss Fein Dresden in der Neustadt. Dort erwartet die Teilnehmer Kuchen und natürlich auch der zweite Teil mit weiteren fünf Themen rund um den Dresdner Erfindergeist.

Während Maria, Katrin, Stefan und Thomas die Arbeit bei Miss Fein erledigen, machten sich Ronald und Frank schon zum Ziel Lingnerterrassen auf, um dort alles für die Fotoabgabe vorzubereiten. Da hieß es auch Banner aufhängen, Präsenttüten für die Teilnehmer vorbereiten, Rechner aufbauen, Strom verlegen und es sollten auch die ersten Teilnehmer nicht lange auf sich warten lassen. Bereits 15:30 Uhr saß ein erster analoger Teilnehmer mit einem vollen Film da und war abgabebereit.

Und wie das so ist, kaum hat einer den Anfang gemacht, folgen immer mehr und bald hatten wir einige Serien auf unseren Rechnern. Dann gibt es aber auch so kleine witzige Zwischenfälle, wie zum Beispiel das fehlende Kartenlesegerät von Frank, was noch im Auto von Thomas lag. Aber eigentlich war das gar nicht weiter tragisch, denn der Laptop hatte eine Schnittstelle für SD Karten – Voraussetzung wäre gewesen, Frank hätte mal richtig danach geschaut. Aber egal, beim nächsten Mal ist man immer schlauer.

Nachdem das Team die Zwischenstation wieder komplett abgebaut hatte, trafen sie zur Unterstützung am Ziel ein. Die Lingnerterrassen waren der ideale Ort, denn viele der Teilnehmer gönnten sich erstmal ein Bierchen zur Belohnung oder holten sich etwas zu Essen, um sich nach den Strapazen zu stärken.

Bei der Abgabe der Bilder bekamen wir schon einiges zu hören: Themen zu schwer/ Themen super, lange Wege/ alle Stationen nah und gut erreichbar, zu wenig Zeit/ viel Zeit, usw.

Das ist etwas, was uns Spaß macht und was wir mögen, dass der Fotomarathon Dresden von jedem anders erlebt und wahrgenommen wird und das der Umgang untereinander selten konkurrierend, sondern vielmehr freundschaftlich ist. Es kommt uns fast so vor, als fände einmal im Jahr ein großes fotografisches Familientreffen statt, zudem aus ganz Deutschland Mitglieder anreisen. Es macht uns stolz euch zu kennen und wir hoffen, noch viele Veranstaltungen gemeinsam mit euch zu bestreiten. Was wären wir ohne euch Teilnehmer, Sponsoren und Partner? Nicht mehr als ein Haufen einsamer Fotofreaks.

Vielen Dank für eure Teilnahme und euer Durchhaltevermögen!

Hier größer aufgelöst, in 1800×1200 PX, darf gern genutzt werden. Bitte das Copyright nicht vergessen:

© Arndt Mueller, Fotomarathon München

euer Team des Fotomarathon Dresden

8 Gedanken zu „Rückblick auf den 5. Fotomarathon Dresden

  1. Sehr schön und nochmals vielen Dank für die Orga.

    Frage, kann man das Gruppenfoto auch hochauflösend bekommen? Und wenn ja, darf man es auf eigener Seite verwenden?

    Würde mich über Zusendung (Bild) per E-Mail freuen. Ausdruck macht sich bestimmt gut im Büro :-)

    Viele Grüße

    1. Hallo Hans-Jürgen,

      vielen Dank für deinen Kommentar – das freut uns.

      Das größere Bild ist nun auch im Artikel mit hinterlegt, damit es genutzt werden kann. Bitte an die Erwähnung des Fotografen denken…

      Viele Grüße!

  2. http://litterae-artesque.blogspot.de/2015/04/geschichte-einer-fotografischen.html

    Liebes Fotomarathon-Team,

    die „Geschichter einer fotografischen Katastrophe“ will ich euch hier nicht vorenthalten. Vielleicht hat sie dieser oder jener auf FB schon entdeckt. Wenn nichts schiefgeht, bin ich auf den 5. Juni sehr gespannt. Vor allem auf die Ausstellung.

    Es war ein sehr schöner interessanter und am Ende lustiger Tag.
    Viele Grüße
    Uwe Rennicke

    1. Danke dir Uwe,

      für deinen Blogartikel zum 5. Fotomarathon Dresden!

      Auch wir freuen uns auf die Siegerehrung und die Ausstellung.

      Viele Grüße

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