Interview mit einem… Juror: Claudia Weißflog

Unsere Vorstellungsrunde der Juroren des 8. Fotomarathon Dresden geht weiter, das Interview mit Jurorin: Claudia Weißflog.

Claudia Weißflog, Jurorin 8. Fotomarathon Dresden

Auch an Sie haben wir unsere Fragen gerichtet und die folgenden Antworten erhalten:

Wer bist Du, was machst Du?

Mein Name ist Claudia Weißflog und ich wohne seit Mai 2000 in Dresden.
Ich arbeite seit 2012 bei TKexe in Dresden, einem Fotolabor in dem es alles rund ums Bild gibt. Bei meiner Arbeit habe ich natürlich täglich mit den unterschiedlichsten Fotoarbeiten zu tun, sehe viel und es ist jeden Tag interessant zu sehen wie vielfältig das Gebiet der Fotografie ist. Während meiner Lehre zur Drogistin (welche u.a. auch das Thema Fotografie beinhaltet) habe ich angefangen, mich für die Fotografie zu interessieren. Danach habe ich mir meine erste Spiegelreflexkamera gekauft. Ich fotografiere hauptsächlich Landschaften.

Was macht das Fotografieren interessant für Dich?

Interessant macht die Fotografie für mich vor allem die vielen Möglichkeiten, die die Fotografie bietet. Verschiedene Blickwinkel, Brennweiten, Belichtungszeiten, das Licht, der Fotograf, das Motiv… und immer ist das Ergebnis ein anderes.

Was macht eine Fotografie interessant für Dich?

Eine Fotografie ist für mich interessant, wenn sie mich persönlich anspricht. Wenn das Bild etwas aussagt. Dabei ist das Motiv ganz egal. Das kann ein Brautpaar sein das Liebe ausstrahlt, eine Landschaftsaufnahme wo man sich sofort an den Ort auf der Fotografie wünscht, oder ein Porträt das so interessant wirkt, dass man das Bedürfnis hat, mehr über die Person erfahren zu wollen. Ich finde es ist eine Kunst, einen bestimmten Moment einzufangen und ihn besonders zu machen. Dies gelingt nur, wenn man nicht nur mit dem Finger auf den Auslöser drückt, sondern auch mit dem Herzen fotografiert. Ein gutes Bild ist immer relativ und wird von jedem einzelnen Betrachter subjektiv beurteilt. Für mich entsteht ein gutes Foto definitiv nicht am Rechner indem es stundenlang bearbeitet wird. Sicher gehört die Bildbearbeitung heute ganz selbstverständlich zur Fotografie dazu. Für mich persönlich gibt es aber Fotografen die es Können ein gutes Bild schon so aufzunehmen, dass es gut ist und Bildbearbeiter die mittelmäßig fotografieren und ihr Bild erst am Rechner zu einem „guten“ machen. Und in diesem Unterschied liegt für mich ganz klar die Kunst des Fotografierens.

Was hast Du zuletzt fotografiert (auch Handybilder zählen)?

Zuletzt fotografiert habe ich an einem wunderschönen sonnigen Oktobertag die Laubfärbung bei einem Besuch in Coburg.

Braucht Dresden einen Fotomarathon?

Dresden braucht einen Fotomarathon, damit die Leute die Möglichkeit haben, fotografisch kreativ zu sein, und natürlich weil es eine tolle Herausforderung ist für alle Fotobegeisterten.

Was wünschst Du Dir von den Teilnehmern und ihren Bildern des #8FMDD?

Ich wünsche mir von den Teilnehmern, dass sie mit offenen Augen und viel Herz die Themen des 8. Fotomarathons in Dresden kreativ und vor allem mit viel Spaß umsetzen.

Wir freuen uns auf die folgende gemeinsame Arbeit mit Dir und möchten uns, für deine Zusage zur Mitarbeit in der Jury des kommenden Fotomarathon Dresden, bei dir recht herzlich bedanken Claudia!

#fmdd   #8fmdd   #fmdresden   #fotomarathondresden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.