Philosophie Fotomarathon Dresden

Oft bekommen wir die Frage gestellt: Warum sind Löschlücken verboten? Das ist einfach und mit wenigen Worten zu beantworten.

Wir möchten euer Bewusstsein für die Fotografie stärken sowie für die dessen unterschiedliche Facetten sensibilisieren. Fotografie ist nicht, einfach so lange auf den Auslöser drücken, bis das richtige Bild dabei ist. Jeder von uns ist in der Lage, schon vor der Aufnahme seinen Beitrag für eine gelungene Fotografie zu leisten. Wir können die Einstellungen korrekt vornehmen, das Motiv gekonnt und spannend in Szene setzen und damit schon vor der Aufnahme die Qualität des Bildes beeinflussen.

Einige von uns kennen das auch noch aus der analogen Fotografie. Gespannt ist man in die hauseigene Dunkelkammer oder zum Fotolabor des Vertrauens gegangen und hat dann gesehen, ob man gut oder schlecht gearbeitet hat. Es kam, und auch kommt auch noch heute auf echtes Wissen um die Wechselwirkung von Blende und Verschlusszeit an, um nur mal eine Sache zu nennen. Warum also nicht auch heute mit dieser Ambition die digitale Fotografie beschreiten.
Auch könnte man daran erinnern, das noch vor wenigen Jahren kein Mensch mit 50 Kleinbildfilmen á 36 Bilder in den Urlaub gefahren ist, um so 1800 Fotos zu machen. Man stelle sich den Platz im Koffer vor, an die Kosten für Filmkauf und –entwicklung ist gar nicht denken.
Werden wir uns also bewusst, was wir können und stellen es unter diesen zweifelsohne erschwerten Bedingungen unter Beweis – 1 Thema = 1 Foto – keine Löschlücken.

Deine Meinung ist uns wichtig: Hinterlasse einen Kommentar mit

A = Ja, wir möchten uns weiterhin der Herausforderung stellen und so unser Können beweisen.

B = Nein, wir möchten mehr Bilder machen können.

C = Mir egal, ich mach so oder so mit.

Unter allen kommentierenden auf der Homepage und Stimmenabgebern auf Facebook verlosen wir drei Startplätze in eurer Wunschdisziplin für den 3. Fotomarathon Dresden 2013.

10 Gedanken zu „Philosophie Fotomarathon Dresden

  1. A. Ich finde es gut, dass auch eine gewisse Schwierigkeit eingebaut ist. Immerhin bedeutet das Nichtlöschen auch ein wenig Loslassen von alten Gewohnheiten und Rückbesinnung auf die Wurzeln der Fotografie.

  2. Die 2.Fotosuche war meine erste Erfahrung mit dem Löschverbot. Ich hatte zwar durch eine Fehlbedienung auch ein misslungenes Foto, fand aber dadurch den besonderen Reiz des Wettbewerbs. Ich bin für die Beibehaltung der Regelung.
    Günther

  3. A – in jedem Fall. Das ist doch gerade die Herausforderung – und die ist für alle gleich. Allerdings fände ich besser, wenn man alle 10 Titel zum Beginn erhielte, einfach weil man dann nicht an einen bestimmten Bereich in DD gebunden ist. Wenn aber schon zweite Titelübergabe, dann bitte an einem schattigen Platz. 🙂

  4. Ich finde ohne die Option Bilder zu löschen ist der Reiz deutlich höher.
    Es macht mir persönlich mehr Spaß,man steht ein bißchen unter Druck und macht nicht nur einen Spaziergang mit ein paar Bildern.

  5. A! Denn gerade das ist ja das anspruchsvolle, in der Zeit mit wenigen versuchen sein können zu beweisen! Für mich ist das eine spannende Herausforderung sollte ich teilnehmen können!

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